Beim Season Opening gegen Braunschweig

Johanna Klug steht vor ihrem ersten Bundesliga-Spiel für das Pharmaserv-Team. Foto: Peter Voeth

Nur fokussiert auf Samstag

Damen-Basketball-Bundesliga: Eintracht Braunschweig – BC Pharmaserv Marburg (Samstag, 10.30 Uhr, Schulzentrum Dietlingen).

Genau fünf Monate nach seinem vorigen Auftritt in der DBBL, beginnt für das Pharmaserv-Team die 27. Bundesliga-Saison in Folge. Beim Season Opening messen sich die Marburgerinnen mit einem Aufsteiger.

Beide Kontrahenten trafen sich bereits vor knapp zwei Wochen in Marburg. Beim Kaphingst-Cup siegte der BC klar mit 86:63. Doch Übung und Ernstfall will Marburgs Coach nicht miteinander vergleichen. „Margaret Mulligan hat gegen uns kaum gespielt. Und auch so hat Braunschweig teilweise richtig gut gegen uns verteidigt“, sagt Patrick Unger.

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Aber während der Vorbereitung auf den Ligastart schauten er und sein Team mehr auf die eigenen Stärken und Schwächen, als auf den Gegner. „Wir arbeiten an der Kommunikation und Feinabstimmung in der Defense. Und offensiv müssen wir noch besser miteinander spielen, uns und den Ball mehr bewegen“, sagt der 35-Jährige. „Die Anspannung steigt, alle wollen, dass es endlich losgeht.“ Er selbst sei „nur fokussiert auf das Spiel am Samstag. Ich weiß nicht mal, gegen wen wir dann am Mittwoch zu Hause spielen“, sagt Unger. (Es ist Bad Aibling.)

Dass BC-Centerin Alex Kiss-Rusk nach ihrer Knöchelverletzung aus dem Pokalspiel (85:58 in Bad Homburg) gegen Braunschweig auflaufen kann, ist laut Unger wahrscheinlich. Mit nach Keltern soll auch Hanna Reeh fahren. Bei zwei Erstliga-Spielen half das Eigengewächs in der Saison 2016/17 schon aus. Nun gehört die 18-Jährige erstmals fest zum Kader des Pharmaserv-Teams.

Mit Doppellizenz ist Reeh auch für den Zweitligisten Bender Baskets Grünberg spielberechtigt. „Hanna wird unmittelbar nach Spielschluss nach Grünberg fahren“, verrät Unger. „Die haben einige Verletzte, und da wollen wir natürlich ein guter Kooperationspartner sein. Außerdem ist Spielpraxis für Hanna wichtig, damit sie in ihre Rolle im Erstliga-Team hineinwachsen kann.“

(von Marcus Richter)