U15: Viertbestes Team Deutschlands

Unsere U15-Mädels mit Physio Markus Stengel (hinten von links), Co-Trainerin Finja Schaake und (rechts) Trainer Mohamad Diarbakerli beim Final-Four um die Deutsche Meisterschaft. Foto: Peter Voeth

Tolle Saison endet mit Erreichen des Final-Four

Die Marburger U15 hat am Wochenende den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften erreicht. Im Halbfinale scheiterten sie in Recklinghausen gegen den TuS Lichterfelde aus Berlin mit 43:59 (23:27).

Gegen die aggressive Verteidigung des späteren Deutschen Meisters hatten die BC-Mädels besonders nach der Halbzeit Probleme, sich durchzusetzen. Sie konnten sich zwar besonders im letzten Abschnitt des Spiels an die druckvolle Spielweise gewöhnen, doch im Angriff war das Wurfglück im gesamten Spiel nicht auf der Marburger Seite. So wurde das Spiel mit einer 16-Punkte-Differenz verloren.

Am nächsten Tag ging es im Spiel um den 3. Platz gegen den Gastgeber Citybasket Recklinghausen. Auch diese Mannschaft spielte eine sehr aggressive Defense. Doch es wurde deutlich, dass die BC-Mädels aus dem ersten Spiel gelernt hatten und besser mit dem Druck umgehen konnten. Auch im Angriff wurden bessere Würfe herausgespielt. Trotzdem reichten die Steigerungen nicht aus, um sich den 3. Platz zu sichern. Recklinghausen gewann mit 55:39 (28:26).

Die Marburger Mädels können dennoch sehr stolz auf ihre Leistungen während der Saison sein. Sie gehören verdient zu den vier besten U15-Mannschaften in Deutschland. Saisonziel war zunächst das Erreichen der Hessenmeisterschaften, was Schritt für Schritt bis zum Final-Four ausgebaut wurde. Sie haben auf dem Weg dahin eine tolle Entwicklung durchlaufen, an der sie hoffentlich im nächsten Jahr anknüpfen werden.

Die Marburgerinnen holten auf dem Weg ins Final-Four die Titel des Hessenmeisters und des Süddeutschen Meisters.

Ein besonderer Dank geht an die Eltern, die die Mädels durch ihren tatkräftigen Einsatz zu jeder Zeit unterstützt und für eine tolle Stimmung in den Hallen gesorgt haben. Auch die Ausrichtungen der Hessenmeisterschaften und Regionalmeisterschaften in eigener Halle wären ohne sie nur schwer möglich gewesen.

(von Finja Schaake)