WNBL-Playoffs: Hoher Sieg im Hinspiel

Team Mittelhessen – USC Freiburg 66:52 (37:20).

Das Team Mittelhessen hat die Weichen für das Erreichen des Playoff-Viertelfinals in der Basketballbundesliga der weiblichen U18 gestellt. Nachdem sich die Mittelhessinnen in den letzten beiden Spieltagen der WNBL-Vorrundengruppe Mitte schwach gezeigt hatten, hatten sie damit auch eine gute Ausgangsposition in der K.o.-Runde verspielt und sich mit dem USC Freiburg einen starken Gegner eingehandelt.

Doch der erwies sich im Hinspiel der Best-of-two-Serie als kein Problem: Mit 66:52 (37:20) schickten die Spielerinnen von Trainer Matthias Alver den Gast aus Grünberg zurück ins Breisgau. Damit genügt im Rückspiel am Sonntag (12.30 Uhr in Freiburg) eine Niederlage mit 13 Punkten, um die nächste Runde zu erreichen. Ab dort wird im Modus Best-of-three gespielt.

„Das war ein sehr guter Start in die Playoffs. Die Mädels haben das von Beginn an sehr gut gemacht, waren defensiv fokussiert und haben Freiburg nicht ins Scoring kommen lassen“, bilanzierte Alver zufrieden, der sich den Luxus-Wehmut leisten konnte: „Ein bisschen schade ist nur, dass wir hinten raus nachlässig geworden sind. Wir hätten zehn Punkte mehr Differenz haben können.“

Denn die Spielgemeinschaft aus Marburg und Grünberg gab von der ersten Minute an den Ton an. Das Team wollte den USC in seiner Transition-Offense attackieren, weil es dort den vermeintlichen Schwachpunkt der Süddeutschen ausgemacht hatte – und der Plan ging voll auf. Das erste Viertel endete bereits 17:9 für die Gastgeberinnen, und mit 37:20 ging es in die Pause.

Der Vorsprung lag teilweise sogar bei über 20 Punkten, und mit einem deutlichen 54:34 ging es ins Schlussviertel. Hier ermöglichten die Hessinnen dem Gast durch individuelle Fehler zwar, noch auf 14 Punkte zu verkürzen. Aber die Ausgangslage ist damit natürlich weiterhin glänzend.

Team Mittelhessen: Lotte Seegräber, Hannah Klippel (3 Punkte), Lisa Bonacker (2), Katharina Quapil (5), Michaela Kucera, Lilly Lukow (4), Marie Reichert (13), Luzie Hegele (11), Charlotte Kohl (26), Hannah Hartmann (2).

(von Jan Sommerlad / Quelle: Gießener Allgemeine)