WNBL-Playoffs: Locker ins Viertelfinale

USC Freiburg – Team Mittelhessen 51:61 (18:33).

Das Team Mittelhessen hat das Playoff-Viertelfinale in der Basketballbundesliga der weiblichen U18 erreicht! Nach dem deutlichen Hinspielerfolg gegen den USC Freiburg (66:52) hätte den Spielerinnen von Trainer Matthias Alver in der Best-of-two-Serie eine Niederlage mit 13 Punkten zum Weiterkommen genügt. Doch die Mittelhessinnen ließen nichts anbrennen und sorgten mit dem 61:51 (33:18) für klare Verhältnisse in ihrem WNBL-Achtelfinale.

„Das war alles in allem positiv und hat uns absolut Selbstvertrauen gegeben. In den beiden Spielen gegen Freiburg haben wir es geschafft, mit einer ganz anderen Körpersprache zu agieren und kompakter in der Mann-Mann-Verteidigung aufzutreten“, lobte Alver die deutliche Leistungssteigerung seiner Mädels im Vergleich zum Ende der Hauptrunde.

Dadurch gelang das Erreichen des Viertelfinals nicht nur völlig verdient, sondern auch mühelos und stressfrei. Selbst ohne die erkrankte Michaela Kucera dominierte die Spielgemeinschaft Grünber/Marburg von Beginn an, schloss sicher unter dem Korb ab, traf seine Würfe von außen und stellte den USC mit schnellem Spiel vor große Probleme.

So erzielte die abermals starke und erneut ein Double-Double auflegende Charlotte Kohl das 14:6 (8.), und Hannah Hartmann besorgte drei Minuten später das 23:10. Zur Halbzeit stand es bereits 33:18, und ein 15:0-Lauf auf 50:22 (27.) sorgte schließlich frühzeitig für die endgültige Entscheidung – immerhin betrug der virtuelle Freiburger Rückstand in Summe mit den 14 Punkten Differenz aus dem Hinspiel bereits stattliche 42 Zähler. Im Schlussviertel spielte der USC noch einmal für das Ego stark auf und verkürzte dank einer Pressverteidigung ordentlich. Aber das Weiterkommen Mittelhessens um Topscorerin Luzie Hegele (19 Punkte) war zu keiner Zeit in Gefahr.

„Unser Minimalziel hatten wir mit dem Erreichen der Playoffs geschafft. Jetzt ist unser Ziel, das nächste Spiel zu gewinnen – nicht mehr und nicht weniger. Wir halten die Bälle flach“, rief Alver trotz beziehungsweise wegen der überzeugenden Auftritte zur Bodenhaftung und dem konzentrierten Weiterarbeiten ohne größere Träumereien auf. In der nächsten Runde wartet nun Bamberg, auf das das Team bereits in der Hauptrunde getroffen war.

Team Mittelhessen: Lotte Seegräber (5 Punkte/1 Dreier), Hannah Klippel (2), Elisa Dapper, Lisa Bonacker (4), Lilly Lukow (4), Marie Reichert (11), Luzie Hegele (19/3), Charlotte Kohl (14; 11 Rebounds), Hannah Hartmann (2).

(von Jan Sommerlad / Quelle: Gießener Allgemeine)