

Für Blue Dolphins geht’s ums Heimrecht in den Playoffs
Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga:
BC Marburg – Saarlouis Royals
(Samstag, 28.03.2026, 18 Uhr (!!), Kleine Georg-Gaßmann-Halle).
Mit einem Heimspiel geht für den BC Marburg die Hauptrunde in der Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga zu Ende. Am 22. und letzten Spieltag vor den Playoffs empfangen die Blue Dolphins (Bilanz 11:10 / Platz 6) die Saarlouis Royals (15:6 / 2). Die Saarländerinnen haben ihren zweiten Rang in der Setzliste für die Meisterschaftsrunde schon sicher. Für die Blue Dolphins ist eine Platzierung von 4 bis 7 möglich. Am Samstag, 28. März, beginnen alle fünf Partien um 18 Uhr (!!). Präsentiert wird das Duell in Marburg von der Sparkasse Marburg-Biedenkopf.

Das wird spannend! Vor dem letzten Spieltag der DBBL-Hauptrunde stehen zwar alle acht Teilnehmer an der Playoff-Runde fest – Nördlingen und Freiburg müssen leider draußen bleiben. Aber nur Tabellenführer Keltern, Saarlouis als Zweiter und der Achtplatzierte Herne haben ihre Startnummern sicher. Die Blue Dolphins gehen als Tabellensechster ins Hauptrundenfinale – und wollen es möglichst als Vierter beenden. Denn das würde im Viertelfinale Heimrecht in einem etwaigen dritten und entscheidenden Spiel bedeuten – Gegner wäre das Team auf Rang 5.
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Dazu müssen die Gastgeberinnen auf jeden Fall gewinnen! Und dann abwarten und rechnen … Gegner Saarlouis hat zwar seinen zweiten Tabellenplatz und damit ein Duell mit dem – noch zu ermittelnden – Siebtplatzierten sicher. Aber sicher auch noch ein Hühnchen zu rupfen mit den Blauen Delfinen.
Denn nicht einmal vier Wochen ist es her, da unterlagen die Königlichen in Berlin im Pokalspiel um Platz 3 ausgerechnet den Marburgerinnen. Letztere durften mit einer Bronzemedaille nach Hause fahren, der entthronte Pokalverteidiger nicht mal mit Blümchen. Ärgerlich auch, weil die Saarländerinnen beide bisherigen Saisonspiele gegen Marburg (61:57 und 91:76) gewonnen und gegen sie seit mehr als vier Jahren nicht mehr verloren hatten.
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Die Royals distanzierten voriges Wochenende den Tabellenvorletzten aus Nördlingen mit 68:49 deutlich. Davor gab es die beiden Niederlagen bei der Pokal-Endrunde gegen Marburg und zuvor im Halbfinale nach Verlängerung gegen Gastgeber Berlin und in der Liga eine Niederlage beim Schlusslicht in Freiburg.
Allerdings haben die Saarländerinnen zuvor ihre Top-Platzierung mit zahlreichen starken Leistungen verdient. Die Royals haben in Martha Burse mit 16,8 Punkten pro Partie die zweitbeste Scorerin und mit 3,1 Steals die beste Balldiebin der Liga in ihren Reihen. Im Pokalspiel gegen Marburg gelangen ihr allerdings nur acht Zähler.
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Die Marburgerinnen waren ihrerseits nach dem Dämpfer in Saarlouis in der Liga vier Mal erfolgreich. Dann folgten – inklusive Pokal – vier Spiele mit phasenweise guten bis sehr guten Leistungen gegen Spitzenmannschaften, wobei allerdings nur der eine Sieg gegen Saarlouis heraussprang.
Zu verstecken brauchen sich die Blue Dolphins am Samstag nach den zuletzt gezeigten Leistungen jedenfalls nicht. Um sich tatsächlich noch den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde zu schnappen, ist eine konzentrierte Vorstellung von Anfang bis Ende nötig. Dann könnte mit der Unterstützung des heimischen Publikums auch eine Überraschung gegen den Tabellenzweiten möglich sein.
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Erfreuliche Nachrichten kamen unter der Woche aus Hagen, dem Sitz der Toyota DBBL: Bei den diesjährigen Liga-Auszeichnungen räumten die Blue Dolphins zwei der drei Awards ab: Marianna Byvatov wurde zur „Young Player of the Year“ und Trainer José Araújo zum „Coach of the Year“ gewählt. Geplant ist, dass DBBL-Geschäftsführer Anton Hefele den beiden am Samstag vor der Partie ihre Preise überreicht. Wir freuen uns drauf!
José Araújo (Trainer Marburg):
„Das Spiel in Keltern hat Spaß gemacht, auch wenn es für uns mit dem falschen Ergebnis endete [82:87]. Beide Mannschaften haben mehr als 80 Punkte erzielt, das war offensiv schon interessant. Aber als Trainer sehe ich auch, dass wir das defensiv noch besser machen müssen. Für Samstag erwarte ich einen großen Kampf mit Saarlouis. Beide Mannschaften kennen sich gut. Wir werden hier und da ein paar Details ändern, und das wird Saarlouis auch. Ich verspüre keinen besonderen Druck. Und den wollen wir auch bei den Spielerinnen nicht aufkommen lassen. Wenn wir uns jede Sekunde auf das konzentrieren, was wir als Nächstes machen wollen, haben wir keine Zeit, Druck zu verspüren. Es ist der letzte Spieltag, da kann viel passieren, von Platz vier bis sieben ist nur ein Sieg Unterschied. Aber wir können nur unseren Teil kontrollieren. Wie es in den anderen Hallen steht, interessiert mich erst, wenn wir fertig sind. Wir freuen uns darauf, zu Hause zu spielen, und gehen auch dieses Spiel mit der Mentalität an, dass wir dagegenhalten und gewinnen wollen. Und dann sehen wir, was dabei herausgekommen ist.“
Restprogramm der Teams auf den Plätzen 3 bis 7:
3.) Hannover (12 Siege): in Osnabrück (11),
4.) Osnabrück (11 Siege): gg. Hannover (12),
5.) Mitteldt./Halle (11 Siege): in Keltern (20),
6.) Marburg (11 Siege): gg. Saarlouis (15),
7.) Berlin (11 Siege / Punktabzug): gg. Herne (6).
Direkte Vergleiche:
Hannover – Osnabrück 1:1 Siege (+12 Korbpunkte für Hannover),
Hannover – Halle 2:0,
Hannover – Marburg 0:2,
Osnabrück – Halle 2:0,
Osnabrück – Marburg 2:0,
Halle – Marburg 1:1 (+8 für Halle),
Berlin kann durch einen Minuspunkt wegen einer Spielverlustwertung in keinen direkten Vergleich kommen.
Szenarien ohne Gewähr:
>>> komplette Übersicht hier zum Herunterladen <<<
MARBURG wird VIERTER (und spielt gegen den Fünften), wenn man selber GEWINNT:
- UND Halle verliert in Keltern,
- ODER Osnabrück schlägt daheim Hannover.
MARBURG wird FÜNFTER (und spielt gegen den Vierten), wenn man selber GEWINNT:
- UND Hannover gewinnt in Osnabrück UND Halle gewinnt in Keltern.
MARBURG wird SECHSTER (und spielt gegen den Dritten), wenn man selber VERLIERT:
- UND Berlin verliert daheim gegen Herne.
MARBURG wird SIEBTER (und spielt wieder gegen Saarlouis), wenn man selber VERLIERT:
- UND Berlin gewinnt daheim gegen Herne.
Playoffs: Termine fürs Viertelfinale (best of three):
Paarungen: Erster gegen Achter, Zweiter gegen Siebter, Dritter gegen Sechster, Vierter gegen Fünfter.Spiel 1: Mi. oder Do., 1. oder 2. April: Heimrecht für die Plätze 1 bis 4,
Spiel 2: Karsamstag, 4. April: Heimrecht für die Plätze 5 bis 8,
Spiel 3 – falls nötig: Ostermontag, 6. April: Heimrecht für die Plätze 1 bis 4.
(von Marcus Richter)
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