
Blue Dolphins mit Arbeitssieg beim Tabellenschlusslicht
Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga:
Eisvögel USC Freiburg – BC Marburg 74:89 (40:44).
Der BC Marburg (Bilanz jetzt 10:8 / Platz 5) hat am Samstagabend, 7. Februar, einen Pflichtsieg bei den Eisvögeln des USC Freiburg (1:17 / 10) geholt. Am 18. Spieltag der Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga lagen die Blue Dolphins beim Tabellenletzten nur in der Anfangsphase einmal zurück und legten mit einem starken dritten Viertel den Grundstein zum Sieg. Erfolgreichste Punktesammlerin der Partie war die Freiburgerin Summah Evans (32 Punkte / 5 Dreier). Für Marburg erzielte Sara Guerreiro die meisten Zähler: 23 Punkte bedeuten persönlichen Rekord im BC-Trikot.
Dieses 69. Duell der beiden Uni-Städte (Bilanz 37:32 für Marburg) war schon mit dem Sprungball historisch. Denn durch den neuen Modus trafen die Hessinnen erstmals in einer Bundesliga-Hauptrunde zum dritten mal auf den selben Gegner. Und zum dritten Mal behielten die Lahnstädterinnen gegen Freiburg die Oberhand – nach dem 78:70 auswärts am ersten Spieltag und dem 88:68 vor vier Wochen in eigener Halle. Damit holte der BC nicht nur seinen dritten Saisonsieg gegen die Eisvögel, sondern auch den dritten Sieg in Folge – nach dem 71:63 in Hannover und dem 83:69 daheim gegen Herne.
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400 Zuschauer erlebten in der Freiburger Uni-Halle ein interessantes Spiel. Je 24 Assists sprechen für Mannschaftsdienlichkeit, Übersicht und Spielwitz. Nach dem 7:9 (4. Minute) holten sich die Gästespielerinnen mit acht Punkten in Serie die Führung zurück (15:9, 6.) und gaben diese nicht mehr ab. Mit einem irren Buzzerbeater für drei Punkte beendete Lea Debeljak den ersten Durchgang: 26:17 für Marburg.
Angetrieben von Topscorerin Summah Evans ließ sich Freiburg aber nicht abschütteln. Dazu ein paar Nachlässigkeiten bei den Blue Dolphins, und die Gatsgeberinnen glichen aus (34:34, 16.). Mit einer 44:40-Führung ging der BC in die Halbzeitpause. Und mit einem 9:0-Lauf nach Wiederbeginn (53:40, 24.) setzten die Gäste gleich ein Zeichen. Acht der elf Marburgerinnen trafen in diesem Durchgang (67:52 nach 30 Minuten), und beim 71:52 in der 31. Minute war die Vorentscheidung gefallen.
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Obwohl die Eisvögel weiter tapfer kämpften, kamen sie nicht näher als auf elf Zähler (72:83, 39.) heran. Auf der anderen Seite versenkten die Marburgerinnen im Schlussabschnitt 4 ihrer insgesamt 12 erfolgreichen Dreipunkt-Würfe. Die machten am Ende den Unterschied.
Weiter geht es für die Blue Dolphins mit einem Heimspiel am Samstag, 14. Februar. Um 19 Uhr sind in der Georg-Gaßmann-Halle die Eigner Angels Nördlingen zu Gast. Die verloren am 18. Spieltag ihr Heimspiel gegen Herne und damit den direkten Vergleich sowie vorerst den achten und letzten Playoff-Rang. Die bisherigen drei Saisonspiele gegen Nördlingen – zwei in der Liga, eins im Pokal – gewannen die Lahnstädterinnen: eins hoch, zwei richtig knapp.
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José Araújo (Trainer Marburg):
„Es war das erwartet schwere Spiel, es ist nie leicht in Freiburg, das war uns klar. Und Summah Evans hat ein wahnsinniges Spiel gemacht und auch mehrere schwierige Würfe getroffen. Wir haben gut begonnen, hatten gute Ideen in der Offensive und Defensive, haben dann im zweiten Viertel ein bisschen den Fluss in unseren Spiel verloren und ein paar Fehler zu viel gemacht. Freiburg hat durch Offensiv-Rebounds seine zweiten Chancen genutzt und zurück ins Spiel gefunden. Dann hatten wir einen sehr guten Start in die zweite Halbzeit, auch weil wir gut rotiert haben. Das hat uns das Momentum gegeben, und wir haben das Spiel wieder unter Kontrolle bekommen. Mit ein paar Dreiern hatten wir Glück, aber die meisten waren richtig gut herausgespielt, da haben wir den extra Pass zu unseren Schützinnen gefunden. Und wenn du dann triffst, gibt dir das Selbstvertrauen und dann triffst du weiter. Wir haben fast die ganze Zeit geführt und das Spiel meist kontrolliert, damit bin ich zufrieden und freue mich über den Sieg.“
Statistik:
VIERTEL: 17:26, 23:18, 12:23, 22:22.
FREIBURG: Karla Busch (n. e.), Britta Daub (4 Punkte), Xara Eich (n. e.), Helena Englisch (4), Summah Evans (32/5), Elea Gaba (4), Paula Huber-Saffer (0), Antonia Kraushaar (0), Greta Kröger (2), Paula Paradzik (6/1 Dreier), Abigail Prohaska (14), Eboni Walker (8).
MARBURG: Marianna Byvatov (5/1), Lea Debeljak (14/2), Allyson Fertig (10), Sara Guerreiro (23/4), Nafi Harz (0), Mia Heide (6), Caitlyn Jones (14/2), Greta Kampschroeder (11/3), Lia Kentzler (4), Lucy Michel (0), Ana Raimundo (2).
SR: Hessam Khorassani, Robert Konopacki, Julian Diel. Z: 400.
Fun Facts:
Sara Guerreiro erzielt als 28. Marburgerin seit dem Wiederaufstieg 1992 in einem Bundesliga-Spiel mindestens 23 Punkte. / Marburg gewinnt zum zweiten Mal in dieser Saison drei Pflichtspiele hintereinander (nach dem Saisonstart) – zum ersten Mal seit ziemlich genau vier Jahren (16.01. bis 05.02.2022: sechs Siege in Folge). / Marburg erreicht in der Hauptrunde eine zweistellige Anzahl von Siegen zum ersten Mal seit 2022. / Erstmals spielt Marburg in einer Bundesliga-Hauptrunde zum dritten mal gegen den selben Gegner (dank des neuen Modus). / Marburgs 450. Bundesliga-Sieg seit dem Wiederaufstieg 1992 (423 Niederlagen, 1 Unentschieden). / Marburg gewinnt in einer Saison drei mal gegen Freiburg zum ersten Mal seit der Saison 2001/02. / 89 erzielte Punkte sind für Marburg die meisten auswärts in der Bundesliga seit 05.03.2023 (91:78-Sieg). / Marburg erzielt auswärts in der Bundesliga zum ersten Mal 12 Dreier seit 22.02.2025 (12; 85:93-Niederlage in Herne).
Fail Facts:
Keine.
(von Marcus Richter)
Nächste Spiele:
Samstag, 14.02.2026, 19 Uhr, Heimspiel gegen Eigner Angels Nördlingen (Tickets hier)
Samstag, 21.02.2026, 19 Uhr, Heimspiel gegen Giro-Live Panthers Osnabrück (Tickets hier)
Samstag und Sonntag, 28.02. und 01.03.2026: Pokal-Top-4 in Berlin (Tickets hier).
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