

Blue Dolphins wollen weiter Siege sammeln
Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga:
Eisvögel USC Freiburg – BC Marburg
(Samstag, 07.02.2026, 19 Uhr, Uni-Halle 2).
Die Teams der Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga biegen auf die Zielgerade ein. Noch fünf Spieltage stehen in der Hauptrunde an, bevor die besten Acht in die Playoffs gehen. Und der BC Marburg ist erstmals seit 2022 wieder dabei. Am Samstag, 7. Februar, treten die Blue Dolphins (Bilanz 9:8 / Platz 5) aber zunächst beim Tabellenschlusslicht, den Eisvögeln des USC Freiburg (1:16), an. Tippoff am 18. Spieltag ist um 19 Uhr.
Am Montag, 2. Februar, gab die Liga bekannt, wie die nun anstehenden Regionalspiele im Falle von direkten Vergleichen unter mehreren Teams gewertet werden. Zusätzlich zu den Hin- und Rückspielen gegen die neun Konkurrenten (18 Spiele) absolvieren alle Mannschaften an den letzten fünf Spieltagen noch je eine Partie gegen die Gegner, die zu der eigenen virtuell eingeteilten regionalen Gruppe – Nord beziehungsweise Süd – gehören.
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Für Marburg im Süden sind das Freiburg, Nördlingen (Platz 8), Saarlouis (Platz 2) und Keltern (Platz 1) – also vier weitere Spiele. Im Falle eines direkten Vergleichs unter mehreren Teams aus der Nord- und der Süd-Gruppe werden diese Regionalspiele gestrichen, um eine ungleiche Anzahl von Partien der Wertung und damit Ungerechtigkeiten zu verhindern. Damit kann Marburg – vorausgesetzt, es handelt sich keinen Punktabzug ein – in keiner Konstellation mehr auf Platz 9 und schon gar nicht auf 10 abrutschen.
So haben die Hessinnen neben dem Erreichen des Pokal-Top-4 (am 28. Februar und 1. März in Berlin, Tickets hier) das zweite Saisonziel erreicht. Nun gilt es, die beste Ausgangsposition herauszuholen. Selbst Platz 3 ist nicht völlig unrealistisch: Denn nur ein Sieg trennt die Marburgerinnen von den punktgleichen Teams aus Hannover und Osnabrück. Der direkte Vergleich gegen Hannover spricht für die Blue Dolphins. Das Hinspiel in Osnabrück wurde mit 16 Punkten Differenz verloren, das Rückspiel steigt am 21. Februar in Marburg.
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Um rechnen zu dürfen, müssen aber Siege her. Nächste Gelegenheit: Samstag in Freiburg. Dieses 69. Duell der beiden Uni-Städte wird in jedem Fall historisch. Denn durch den neuen Modus mit den angesprochenen Regionalspielen treffen die Blue Dolphins zum ersten Mal in der Hauptrunde zum drittenmal auf den selben Gegner. Das bisher letzte Mal, dass Marburg in einer Saison drei Matches gegen Freiburg gewann, liegt 24 Jahre zurück: Damals gab es in der Hauptrunde jeweils Auswärtssiege, das Pokalhalbfinale in Freiburg gewannen die Gastgeberinnen, dafür siegte der BC in beiden Playoff-Spielen.
Die beiden bisherigen Vergleiche in der laufenden Spielzeit haben die Lahnstädterinnen gewonnen: am ersten Spieltag knapp mit 78:70 und vor vier Wochen in eigener Halle erst in der zweiten Halbzeit klar mit 88:68. Während der BC zuletzt zwei Erfolgserlebnisse verbuchte – in Hannover und vorigen Samstag daheim gegen Herne –, wartet die „Bird Gang“ von der Dreisam seit dem 19. Oktober – 71:65 gegen Herne – auf einen Sieg.
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In vielen Begegnungen sahen die Eisvögel über weite Strecken gut aus, wie im ersten Spiel gegen die Blue Dolphins und in der ersten Halbzeit in Marburg. Oft waren es Personalprobleme, sonst andere Kleinigkeiten, die dem Team von Stefan Möller einen Strich durch die Rechnung machten.
Die offensive Hauptlast liegt bei seinen Eisvögeln auf den Schultern von vier Athletinnen: Nachverpflichtung Abigail Prohaska (USA / Shootingguard / 1,78 Meter / pro Spiel 14,6 Punkte / 5,9 Rebounds / 2,4 Assists / 1,6 Steals), Summah Evans (USA / Shootingguard / 1,82 m / 13 Pkte. / 5,5 Reb.), der deutschen Nationalspielerin Elea Gaba (Centerin / 1,90 m / 11,1 Pkte. / 5,3 Reb.) und Routinier Britta Daub (Pointguard / 1,78 m / 8,9 Pkte. / 3,2 Reb. / 4,6 Ass. / 1,5 St.).
Evans erzielte vorige Woche in Halle 22 Punkte, Daub in Marburg 18. Prohaska hat als Saisonbestleitung 21 Zähler stehen, Gaba zweimal 17. Seit drei Wochen trägt Eboni Walker (USA / Powerforward / 1,83 m) das USC-Trikot und kam durchschnittlich auf 5 Punkte, 7 Rebound, 2 Assists und 1,7 Steals.
Für die Blue Dolphins wird es drauf ankommen, ihre kleine Erfolgswelle zu reiten aber gleichzeitig konzentriert ans Werk zu gehen. Denn einen Ausrutscher gegen den Tabellenletzten kann man im Rennen und die besten Playoff-Plätze nun wirklich nicht leisten.
José Araújo (Trainer Marburg):
„Wir haben unsere beiden Hauptziele erreicht: das Top-4 und die Playoffs. Unser nächstes Ziel lautet: aus den verbleibenden fünf Spielen in der Hauptrunde so viele Siege holen wie möglich und in der Tabelle so weit oben landen wie möglich. In Freiburg treffen wir auf ein komplett anderes Team als vor vier Wochen, weil wohl zwei Spielerinnen dabei sein werden, die gegen uns noch nicht gespielt haben. Freiburg hat eine gute Mischung aus starken Ausländerinnen, guten und in der Liga erfahrenen Spielerinnen wie Elea Gaba und Britta Daub sowie guten jungen Spielerinnen. Und Trainer Stefan Möller macht dort extrem gute Arbeit. Ich predige meiner Mannschaft, sie soll nicht auf die Tabelle schauen, denn in dieser Liga gibt es nur schwierige Spiele. Und für die Papierform gibt es keine Siege, du musst dich jedesmal neu auf dem Feld beweisen. Bisher läuft dieses Jahr ziemlich gut für uns, und ich hoffe, wir setzen das fort.“
(von Marcus Richter)
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