Theresa für Deutschland

Neu-Marburgerin Theresa Simon vertritt an diesem Wochenende in Rumänien Deutschland. Foto: Peter Voeth

Neu-Marburgerin spielt um EM-Quali

Vor etwa einem Jahr zog Theresa Simon aus ihrer Heimatstadt Wolfenbüttel nach Göttingen. Anfang August zieht die 20-Jährige nach Marburg. Zuletzt nahm sie am Lehrgang der A-Nationalmannschaft teil und kam dabei gegen Montenegro zu ihren ersten Einsätzen im Damen-Nationaltrikot – wenngleich die Spiele keinen offiziellen Charakter hatten und pro Team 13 Spielerinnen eingesetzt wurden.

„Jeder Lehrgang mit den besten Spielerinnen Deutschlands ist eine super Erfahrung. Jede Trainingseinheit ist intensiv, und alle Spielerinnen fordern sich gegenseitig“, sagt Theresa. „Danach merke ich immer, dass ich einen nächsten Schritt in die richtige Richtung gemacht habe.“

Alle Spielerinnen seien „total lieb und offen“, was für „eine lustige aber wettkampforientierte Atmosphäre“ sorge. „Vor dem ersten Spiel war ich schon etwas aufgeregt, aber als es dann losging und ich eingesetzt wurde, war die Aufregung vorüber, und ich kam über meine große Stärke die Defense ins Spiel“, blickt Theresa zurück.

An diesem Wochenende nun spielt sie mit im deutschen 3×3-Damen-Quartett in Constanta (Rumänien) um die EM-Qualifikation in der neuen olympischen Disziplin. Mit dabei sind die Ex-Marburgerinnen Ama Degbeon und Luana Rodefeld sowie Sonja Greinacher von Arka Gdynia. Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für den Eurocup.

Während Ama, Luana und Sonja zusammen mit Satou Sabally vor wenigen Tagen bei den Europaspielen in Minsk für Deutschland den vierten Platz im 3×3 errangen, bereitete sich Theresa mit der U23 bei einem Turnier in Bielefeld vor. Mit dabei war auch ihre neue Marburger Mannschaftskameradin Joey Klug.

„3×3 macht mir total viel Spaß, weil es ein sehr intensives, schnelles und physisches Spiel ist. Joey kenne auch schon aus unserer Jugend-Nationalmannschafts-Zeit. Ich habe schon damals sehr gut mit ihr zusammen spielen können, und wir verstehen uns auch abseits des Feldes sehr gut“, verrät Theresa.

„3×3 wird auch in Deutschland immer populärer, und ich freue auf die nächsten internationalen Wettkämpfe“, sagt die WM-Vierte bei der U23 im 3×3, die auf den Positionen eins bis drei zu Hause ist.

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(von Marcus Richter)