CEWL: Auswärtsspiel in Satu Mare

Im Hinspiel behielt Satu Mare mit Marina Solopova (links) gegen Marburg mit Kim Winterhoff die Oberhand. Am Dienstag steigt in Rumänien das Rückspiel. Foto: Melanie Weiershäuser

„Wir dürfen nicht nachlassen“

Europapokal CEWL: CSM Satu Mare – BC Pharmaserv Marburg (Dienstag, 17 Uhr MEZ).

Keine 48 Stunden nach dem Erreichen des deutschen Pokalviertelfinales sind die Marburgerinnen erneut im Einsatz. In der Central Europe Women League tritt das Pharmaserv-Team zum Spitzenspiel der Gruppe B im rumänischen Satu Mare an. Der Sieger hat gute Chancen, sich als Gruppensieger oder -zweiter der Vierergruppe für das Finalturnier Anfang März zu qualifizieren.

Marburg (3 Spiele, 2 Siege) verlor das Hinspiel gegen den Clubul Sportiv Municipal (2 Spiele, 2 Siege) nach guter erster Halbzeit schließlich deutlich mit 54:71. Damals hatten bei den Hessinnen in eigener Halle allerdings Alex Wilke und Svenja Greunke verletztungsbedingt gefehlt. Beide sind am Dienstag wieder dabei.

Während der BC seine jüngsten drei Begegnungen (Liga, CEWL und Pokal) gewann, musste sich Satu Mare in der rumänischen Liga zuletzt zwei Mal in Folge geschlagen geben. Hinter seinen beiden Bezwingern liegt CSM nach dem achten Spieltag auf Rang drei.

Vor dem ausgeglichenen Kader des Gegners – sechs Spielerinnen erzielen in der Liga im Schnitt neun oder mehr Punkte pro Spiel – ist das Pharmaserv-Team seit dem Hinspiel gewarnt. Damals punkteten Harrison, Mandache, Solopova und Williams zweistellig.

Patrick Unger (Trainer Marburg): „Unser Ziel ist, alle fünf Spiele im Dezember zu gewinnen. Wir sind jetzt bei drei. Das Spiel in Satu Mare wird aber sehr schwer. Wir haben nach dem Pokalspiel in Donau-Ries nur einen Tag Pause, und das ist der Reisetag. Und es ist eine lange Reise. Wir haben im Hinspiel in der ersten Halbzeit bewiesen, dass wir mithalten können. Da haben bei uns Alex Wilke und Svenja Greunke gefehlt. Sie sind jetzt wieder dabei, deshalb wird es ein ganz anderes Spiel geben. Mit einem Sieg würden wir die Tür zum Final Four ganz weit aufstoßen. Wir müssen sehen, dass wir frisch bleiben, auch mental. Mit den drei gewonnenen Spielen zuletzt fährt es sich ein bisschen entspannter nach Rumänien. Wir dürfen aber nicht nachlassen, und denken: Das wird schon. Sondern wir müssen weiter fokussiert bleiben. Wir wollen unser Spiel weiter verbessern, und es wird auch von Woche zu Woche besser.“

(von Marcus Richter)