BC Marburg verliert bei Halfit Lions in Halle

BC Marburg verliert bei Halfit Lions in Halle
Lea Debeljak (am Ball gegen Lilly Küppers und Marta Miscenko) erzielte für die Blue Dolphins in Halle 25 Punkte. Foto: Lukas Muehlisch
Lea Debeljak (am Ball gegen Lilly Küppers und Marta Miscenko) erzielte für die Blue Dolphins in Halle 25 Punkte. Foto: Lukas Muehlisch

Erste Saisonniederlage der Blue Dolphins

Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga:
Halfit Lions Halle – BC Marburg 81:66 (46:33).

Die Blue Dolphins des BC Marburg sind ihre weiße Weste los. Am 3. Spieltag in der Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga unterlagen die Lahnstädterinnen (Bilanz jetzt 2:1) den Halfit Lions (2:1) in Halle an der Saale mit 66:81. Erfolgreichste Punktesammlerin der Partie am Sonntagnachmittag, 18. Oktober, war Halles Lee Volker (26 Punkte). Marburgs Topscorerin war Lea Debeljak, die mit 25 Zählern einen persönlichen Rekord in der Bundesliga aufstellte. Beide Spielerinnen wurden vom Publikum zur jeweils besten Akteurin ihres Teams gewählt.

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Es war nicht der Tag der Blue Dolphins. Ana Raimundo konnte mit ihrer Oberschenkelverletzung gar nicht mitwirken, Sara Guerreiro war durch Rückenprobleme eingeschränkt, kam aber auf immerhin elf Zähler. Außer ihr und Debeljak erreichte keine Marburgerin ein zweistelliges Scoring. Insgesamt ließen die Gäste vor allem unterm Korb zu viel liegen. Von den drei „Großen“ traf vor dem Seitenwechsel lediglich Allyson Christensen – zwei Freiwürfe.

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Auf der anderen Seite lieferten die Halfit Lions eine starke Partie ab. Sie waren aggressiver, spielten souveräner, trafen besser und waren im Rebound aufmerksamer. Über 14:6 (5. Minute) holten sich die Gastgeberinnen den ersten Durchgang mit 23:17.

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Auch im zweiten Viertel hatten die Hallenserinnen ein gutes Händchen und manchmal auch das nötige Glück. Vor allem Volker und Ex-Marburgerin Alexia Allesch (20 Punkte, 15 Rebounds) waren nicht zu stoppen. Die Blue Dolphins gaben sich nicht auf, kamen von 26:40 (17.) auf 33:40 (19.) heran, gingen aber dann doch mit einem 33:46-Rückstand in die Kabine.

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Auch nach dem Seitenwechsel liefen die Hessinnen hinterher. Und wann immer sich so etwas wie ein Momentum zu ihren Gunsten andeutete, lief irgendwas schief. So zogen die Löwinnen bis auf 64:46 (29.), also 18 Punkte, davon. Ein viertelübergreifender 10:0-Lauf der Marburgerinnen verkürzte auf nur noch acht Punkte Rückstand (56:64, 31.). Aber wieder wurde das Aufbäumen ausgebremst, die Wende blieb aus.

Und so ist nach drei Spieltagen Meister Keltern das einzig ungeschlagene Team – und Marburgs nächster Gegner am kommenden Sonntag: auswärts ab 16 Uhr.

José Araújo (Trainer Marburg):

„Das war kein gutes Spiel von uns. Wir haben 17 Offensivrebounds zugelassen, so kannst du kein Spiel gewinnen. Und Halle hat uns auch in den Wurfquoten geschlagen. Das müssen wir Halle lassen, sie haben das gut gemacht. Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut verteidigt und mit Halles Intensität nicht mitgehalten. Halle hat gut getroffen und so Selbstvertrauen getankt. Und wenn wir gut verteidigt haben, haben wir den Rebound nicht bekommen. Insgesamt waren wir zu hektisch. In der zweiten Halbzeit haben wir eine viel bessere Vorstellung gezeigt und sind von -18 auf -8 herangekommen. Dafür muss ich mein Team loben. Aber dann haben wir die Chancen, noch näher heranzukommen, vergeben. Aber es ist nur eine Niederlage, nächste Woche geht es weiter. Vielen Dank an unsere Fans, die wieder mitgefahren sind und uns unterstützt haben.“

Statistik:

VIERTEL: 23:17, 23:16, 18:21, 17:12.

HALLE: Alexia Allesch (20/2), Khalis Cain (2), Dominika Fiszer (3/1), Jordan King (19/3), Lilly Küppers (5/1), Marta Miscenko (6), Estere Petrus (0), Anna Suckstorff (0), Lee Volker (26/1), Paula Wenemoser (0), Magdalena Zimmermann (n. e.).

MARBURG: Marianna Byvatov (9/1), Allyson Christensen (6), Lea Debeljak (25/3), Lena Graf (n. e.), Sara Guerreiro (11/1), Nafi Harz (3/1), Amelia Hassett (4/1), Lilly Meister (6), Lucy Michel (0), Ana Raimundo (n. e.), Theresa Spatzier (0), Julia Vydrová (2).

SR: Joshua Holtermann, Daniel Blitz, Jonas von Palubitzki. Z: 625.

Fun Facts:

Lea Debeljak verbessert ihre persönliche Bestmarke im Marburger Trikot von 23 auf 25 und ist damit die 37. Marburgerin seit dem Wiederaufstieg 1992, die in einem Bundesligaspiel mindestens 25 Zähler erzielt hat. / Marburg erzielt in allen drei Saisonspielen den ersten Korb.

Fail Facts:

Marburg verliert auswärts das Rebound-Duell mit 10 oder mehr (diesmal -13) zum ersten Mal seit 11.01.2025 (-14; 70:76-Niederlage in Berlin). / Marburg verliert die jüngsten fünf Spiele, in denen man weniger als 70 Prozent der Freiwürfe trifft (diesmal 13/21 = 61,9 %).

 

(von Marcus Richter)

 

Nächste Spiele:

Sonntag, 25.10.2026, 16 Uhr, Auswärtsspiel in Keltern.

Samstag, 31.10.2026, 19 Uhr, Heimspiel gegen Freiburg (Tickets hier).