Handicap-Team in Neuendettelsau

Besuch des Handicap-Teams des BC Marburg in Neuendettelsau.

Handicap-Team besucht fränkische Freunde

Der Gegenbesuch der Basketballerinnen des Handicap-Teams des BC Marburg in Neuendettelsau war ein voller Erfolg. Am ersten Wochenende im April folgten zehn Spielerinnen mit den Begleiterinnen Petra Zinecker und Hilde Rektoschek der Einladung der Diakonie nach Neuendettelsau (Bayern).

Vorausgegangen war im Vorjahr der Besuch des Basketball-Teams Neuendettelsau in Marburg. Während dieser Sportbegegnung ist eine lebendige Freundschaft entstanden, die nun durch den Gegenbesuch vertieft werden sollte. Die Wiedersehensfreude in Neuendettelsau war entsprechend herzlich.

Nach der Begrüßung und einem gemeinsamen Warm-up wurden 25 Sportlerinnen, darunter als „Unified“ auch Schülerinnen des Gymnasium, in Kleingruppen eingeteilt. Fünf Teams spielten gegeneinander und steigerten ihre Leistungen im Laufe des Nachmittags beträchtlich.

Es ging grundsätzlich nicht darum Gewinner zu ermitteln, sondern die Spielpraxis der Teilnehmerinnen zu stärken. Unter diesem Motto fand auch das Abschluss-Spiel BC Marburg gegen Neuendettelsau statt. Körbe fielen auf beiden Seiten am laufenden Band – die Besucher waren begeistert und bejubelten die Teams.

Den Abend ließen dann alle gemeinsam im Restaurant am Asiatischen Büfett ausklingen. Beate Wölzlein, Coach des Teams aus Neuendettelsau, bedankte sich bei den Gästen und überreichte ihnen einen Basketball, der anschließend von den Spielerinnen aus Neuendettelsau unterschrieben wurde. Hilde Rektorschek bedankte sich und sagte, dass der Ball nicht benutzt werde, sondern einen Platz in der Trophäen-Vitrine bekäme.

Gemeinsam wurde verabredet, dass der Frauen-/Mädchen-Basketball gestärkt und verbreitet werden soll, damit sich weitere weibliche Mannschaften im Handicap-Bereich gründen. Rektorschek dankte allen für die Gastfreundschaft und für die sportliche Organisation. Sie lud die Neuendettelsauer zum Gegenbesuch im kommenden Jahr wieder nach Marburg ein.

Glücklich und zufrieden traten die Spielerinnen des Handicap-Teams mit ihren Begleiterinnen am Sonntag die Heimreise nach Marburg an.

(von Hilde Rektorschek)