Heimspiel gegen Hannover

Fehler abstellen

Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga:
BC Pharmaserv Marburg – TK Hannover Luchse
(Samstag, 19. Februar, 19 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle).

Zum ersten Mal gibt es in der Hauptrunde der 1. Damen-Basketball-Bundesliga einen 23. Spieltag. Und zu diesem besonderen Ereignis empfängt der BC Pharmaserv Marburg (Bilanz 13:9, Platz 6) einen besonderen Gast: Seine Rekordspielerin Finja Schaake (325 Pflichtspiele) kommt mit ihrem TK Hannover Luchsen (13:6, Platz 3) vorbei.

22 Spieltage hat der BC Pharmaserv Marburg in der Hauptrunde absolviert und dabei 13 Siege geholt. Wie im vorigen Jahr. Nun werden die Karten neu gemischt. In der ersten Playoff-Runde treffen unter anderem der Tabellensechste und der -dritte aufeinander.

Hannover fast sicher in den Playoffs

So war das bisher. Doch aufgrund der Wirren der Pandemie wurde die Liga vor der Saison auf 14 Teams aufgestockt. Heißt: Das Pharmaserv-Team hat noch vier Spiele in der „Regular Season“. Fast alle anderen Mannschaften – aufgrund von Nachholspielen – sogar noch mehr.

Trotzdem bleibt’s für Hessens einzigen Erstligisten im Damen-Basketball nach 22 Spieltagen dabei: Er spielt als Sechster gegen den Dritten. Nur eben noch nicht in den Playoffs. Da wollen Marburg und Hannover erst noch hin, wobei die Niedersächsinnen noch drei Partien mehr haben, um die nötigen Punkte einzufahren.

Lieber würfeln statt tippen

Kurios: Die Marburgerinnen könnten sich selbst ohne weiteren Sieg als Achter noch in die Meisterrunde schmuggeln – wenn denn die Ergebnisse der Konkurrenz passen. Im Schlimmsten Fall könnten aber selbst zwei Erfolge aus den ausstehenden vier Spielen nicht reichen.

Nachdem es allein in den vergangenen anderthalb Wochen (mindestens) drei Favoritenstürze gab – zwei Mal war Spitzenreiter Rheinland Lions das Opfer – ist in puncto Playoffs so gut wie gar nichts sicher. Statt zu tippen, könnte man auch würfeln.

Bisher nur Heimsiege

Wie Marburg (-5 in Osnabrück), so geht Hannover mit einer frischen Niederlage (-10 daheim gegen Freiburg) in die Partie. Da am Mittwoch Freiburg in eigener Halle gegen Osnabrück verlor (-8), passt die Partie des BCM gegen den TKH genau in die Reihe.

Dieses Duell der beiden Uni-Städte an einem Fluss, der mit L beginnt, gab’s in dieser Saison schon zwei Mal, beide Male in der Leine-Stadt, beide Male Heimsiege (75:54 in der Liga, 66:57 im Pokal). Grund dafür waren unter anderem die Aldona Morawiec und Anne Zipser, die mit je 14 Punkten deutlich über ihrem Saisonschnitt lagen.

Finja freut sich auf Samstag

Regelmäßig zweistellig punkten dagegen für den TKH Kelly Moten (16,3 Punkte pro Spiel), Samantha Roscoe (13,7) und Aliaksandra Tarasava (11,7). Und die vor Kurzem verpflichtete deutsche Nationalspielerin Emma Stach führte sich mit 11 Punkten auch ganz gut ein.

Wahl-Hannoveranerin Finja Schaake sagt: „Es wird für mich ein schöner Moment sein, wieder in der Marburger Halle zu spielen, in der ich so viel Zeit in den letzten Jahren verbracht habe und mit der so viele Erinnerungen verbunden sind. Ich freue mich jetzt schon auf viele bekannte Gesichter.“

Marburgs Trainer Christoph Wysocki: „Nach den zwei Niederlagen gegen Hannover haben wir noch etwas gutzumachen. Das ist aber eine Top-Mannschaft, sie haben sich mit Emma Stach nochmal verstärkt und sind gut gecoacht. Wir müssen unsere Leistung abrufen und dürfen uns nicht solche Fehler wie in den letzten fünf Minuten in Osnabrück erlauben. Aber die haben auch in Freiburg gewonnen, einem anderen Top-Team. Uns ist allen bewusst, dass wir noch ein paar Siege holen müssen. Wir haben ein bisschen was in der Verteidigung verändert und wollen den Gegner damit überraschen.“

 

Tickets:
Eintrittskarten für die Heimspiele des BC Marburg – 1. und 2. Liga – gibt es nur online hier. Keine Tageskasse. Es gelten 2G+ und FFP2-Maskenpflicht, auch am Platz. Mehr Infos auf dem Ticketportal.

  • Alle Infos zum Pharmaserv-Team aktuell immer zuerst sowie exklusive Inhalte gibt’s direkt aufs Smartphone über die kostenlose offizielle Blue-Dolphins-App, bei Google Play und im App Store.

(von Marcus Richter)