Heimspiel gegen Wasserburg

Wird langsam Zeit

Toyota 1. Damen Basketball Bundesliga:
BC Pharmaserv Marburg – TSV 1880 Wasserburg
(Samstag, 18. Dezember, 19 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle).

Zum Abschluss der Hinrunde kommt es in Marburg zu einem Klassiker: Der BC Pharmaserv Marburg (Platz 8, Bilanz 6:6) empfängt den TSV 1880 Wasserburg (Platz 11, 4:8). Für beide Traditionsmannschaften eine wichtige Partie mit der Möglichkeit, den Blick nach oben zu richten. Doch zunächst ein Blick zurück.

Im Dezember brennen nicht nur die Kerzen. Zumindest wenn Wasserburg nach Marburg kommt, auch die Georg-Gaßmann-Halle. Die – sorry – Älteren werden sich erinnern an die legendären Advents- – sorry – Schlachten der Finalgegner von 2003:

18.12.2004 (Samstag vor genau 17 Jahren): Wasserburg nahm den BC in den ersten drei Vierteln auseinander: 66:42. Trotz des aussichtslosen Rückstands kämpften die Marburgerinnen, erzielten in den letzten zehn Minuten 31 Punkte und verloren nur mit 73:83. Topscorerin für den BC mit 24 Punkten: Tini Ishaque, wer kennt sie nicht?!

03.12.2005: Nach starken 30 Minuten (71:62) nahmen die Marburgerinnen den Deutschen Meister im letzten Viertel mit 30:13 richtig auseinander und gewannen mit 101:75. Topscorerin für den BC mit 32 Punkten: Tini Ishaque, wer kennt sie nicht?!

13.12.2008: In den ersten 16 Minuten nahm der Meister den BC richtig auseinander und führte sage und schreibe 41:18! Nach einem Wahnsinns-Comeback holten sich die Marburgerinnen in der 35. Minute erstmals die Führung und im Schlussspurt mit 75:69 den Sieg. Vor 1.000 Zuschauern. Topscorerin für den BC mit 19 Punkten: Lisa Koop, wer kennt sie nicht?!

Gäste kommen mit Rückenwind

Das waren Spitzenspiele. Heute stehen beide Teams im unteren Mittelfeld. Könnte aber am Samstag nicht minder spannend werden als zu den Glanzzeiten des TSV Wasserburg. Als Mitte der 2000er-Jahre die Mannschaft vom Inn fünf Mal in Folge Meister wurde.

Auch das bislang letzte „Burg“-Duell war ein Thriller. Am 12.02.2021 – natürlich mit einer 12 im Datum – siegte Marburg in eigener Halle mit 67:66. Und gerade vorige Woche zeigten die Wasserburgerinnen zu Hause, dass sie knapp können: Nach einem Zwölf-Punkte-Rückstand rangen die Innstädterinnen das weiterhin sieglose Tabellenschlusslicht Heidelberg mit 77:72 nieder. Und den anderen Heimsieg, gegen Göttingen, holte sich der TSV mit 75:72.

Viele gefährliche Spielerinnen

Doch nun der Blick voraus: Auf wen muss Hessens einziger Erstligist im Basketball am Samstag besonders achten? So ziemlich auf alle! Zum Beispiel auf Topscorer- und -rebounderin Mikayla Williams (14,8 / 7,9). Zum Beispiel auf Haliegh Reinoehl (11,8 / 6,3). Zum Beispiel auf Sarah Mortensen (Saisonbestleistung 19 / 10) und Ana Vojtulek (Saisonbestleistung 19 / 7). Auf Nationalspielerin Levke Brodersen (Saisonbestleistung 10 Punkte / 12 Assists). Und – natürlich – auf die aktuell beste Dreierschützin der Liga: Laura Hebecker (12,6 / 35 Dreier, Quote 50 Prozent).

Marburgs Trainer Christoph Wysocki: „Es wird langsam Zeit, dass wir unsere Pechsträhne zu Hause beenden. Gegen Wasserburg wäre das besonders wichtig, damit wir uns in der Tabelle nach oben orientieren können. Das ist uns allen bewusst. Das wird ein schweres Spiel, Wasserburg steht auf einem Abstiegsplatz und hat nicht viel zu verlieren. Wir werden Freitag noch paar neue Sachen üben. Wenn wir richtig verteidigen und 40 Minuten Basketball spielen, mache ich mir keine Sorgen. Das Wichtigste wird wieder die Verteidigung. Dass wir das das können, haben wir oft gezeigt. Aber zuletzt leider nicht lange genug.“

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(von Marcus Richter)

Tickets:

Corona-Regeln:

  • Es gilt (neu) die 2G-plus-Regel (Einlass nur für innerhalb der letzten 24 Stunden Negativ-Getestete, die auch geimpft oder genesen sind). Ausnahmen gelten nur für Kinder unter 6 Jahren und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden dürfen. Das Testheft aus der Schule wird akzeptiert (auch wenn der Test älter als 24 Stunden ist). Für alle, die bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben, entfällt sofort die Testpflicht.
  • Das Tragen einer FFP2-Maske in der gesamten Halle sowie auf dem Vorplatz ist Pflicht (keine OP-Masken).
  • Es wird empfohlen, zum Einlass etwas mehr Zeit als üblich einzuplanen, da drei Checks durchgeführt werden müssen (Testergebnis, Impfnachweis und Identität sowie QR-Code des Tickets).