Auswärtsspiel in Herne

Das Pharmaserv-Team fährt nicht nach Herne, um die Punkte herzuschenken. Foto: Christoph Luchs

Keine Hänger erlaubt!

Toyota 1. Damen-Basketball-Bundesliga: 
Herner TC – BC Pharmaserv Marburg 
(Mittwoch, 27.01., SPIELBEGINN erst 20.30 Uhr).

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Zum Nachholspiel des 11. Spieltags reist der BC Pharmaserv Marburg am Mittwoch nach Herne. Die Hessinnen (Platz 7, Bilanz 5:6*) haben zwei wichtige Siege im Rücken. Die Gastgeberinnen stehen auf Rang 3 (10:3), haben gar seit dem 12. Dezember nicht mehr verloren und eine Siegesserie von sechs Spielen am Laufen.

Während Hessens einziger Erstligist im Damen-Basketball sich am vorigen Sonntag im Heimspiel gegen Heidelberg nach starken ersten 20 Minuten am Ende nochmal mächtig strecken musste (64:61), konnten es die Hernerinnen in Halle nach einer 29-Punkte-Führung im letzten Viertel locker austrudeln lassen – und gewannen noch mit 82:66.

Ausgeglichenes HTC-Team

Bereits vor zweieinhalb Wochen trafen Marburg und Herne aufeinander, im eigentlich angesetzten „Rückspiel“ in Marburg. Damals spielte der amtierende Deutsche Meister (Titelträger 2019, und 2020 wurde die Saison wegen Corona abgebrochen) famose drei Viertel (+16), ehe das Pharmaserv-Team mit einem starken Schlussabschnitt den Rückstand bis zum Ende halbierte (67:75).

Seitdem hat Herne personell nochmal nachgelegt: Aufbauspielerin Loryn Goodwin hat sich in ihren ersten beiden Spielen gut eingefunden (durchschnittlich 15 Punkte, 4 Rebounds, 5 Assists, 4 Steals). Sechs weitere HTC-Spielerinnen erzielen im Schnitt mehr als acht Zähler. Beleg für die Ausgeglichenheit der Mannschaft.

Fehler minimieren

Für das Pharmaserv-Team wird es unter anderem darauf ankommen, im Vergleich zum Sonntag die Zahl der Ballverluste (24) deutlich zu reduzieren, denn: „Herne ist ein anderes Kaliber als Heidelberg, keine Frage“, sagt BC-Trainer Christoph Wysocki. „Da dürfen wir uns keine Fehler und Hänger erlauben, sondern müssen über 40 Minuten konzentiert sein. Sonst wird das extrem bestraft.“ Davon konnten sich die Marburgerinnen bereits am 9. Januar überzeugen, als selbst 15 Turnovers zu viel waren.

„Sie spielen sehr aggressive Verteidigung und sind beweglich auf den großen Positionen. Wir wollen sie vom Korb fernhalten und nicht zum Laufen kommen lassen. Herne ist eine Top-Mannschaft. Aber wir fahren nicht dahin um zu verlieren. Wenn meine Mannschaft ihre Leistung bringt, brauchen wir uns vor keinem zu verstecken“, sagt Wysocki.

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(von Marcus Richter)