Hessens größter Basketballverein

Von der Bundesliga bis zu den Minis: Der BC Marburg hat in Hessen die meisten Aktiven – Männer, Frauen, Jungs und Mädchen. Foto: Peter Voeth

Zurück an die Spitze in Hessen

Der Deutsche Basketball-Bund (DBB) hat seine Jahresstatistik über die aktiven Spieler veröffentlicht. Das Ergebnis zeigt aus Sicht des Präsidenten des BC Marburg, dass sein Verein „auf dem richtigen Weg“ ist.

Die meisten Spielerpässe unter den „die Top 100“ der größten Basketballvereine waren zum Jahresende auf Alba Berlin ausgestellt (1.250). Der BC Marburg verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von 17 Aktiven um vier Plätze. Dadurch löste der BCM den TV Hofheim als die Nummer 1 in Hessen ab.

Von den Mannschaften aus der 1. Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) am höchsten rangiert in der Statistik der USC Freiburg auf Platz 5 (638) vor dem TK Hannover (17. / 471), der BG Göttingen (30. / 379) und dem BC Marburg (31. / 376).

Alba Berlin führt auch die Rangliste für den weiblichen Bereich an: Für den Club, dessen höchste Frauenmannschaft in der 2. Bundesliga Nord an den Start geht – im Kader steht in Clara Wilke die die jüngere Schwester von Marburgs Erstligaspielerin Alexandra –, sind 355 Aktive registriert. Der Unter den Teams aus der 1. DBBL liegt der BC Marburg mit 167 Spielerpässen hinter dem USC Freiburg (230) auf dem zweiten Rang. Insgesamt steht der BC Marburg in dieser Tabelle* auf dem zehnten Platz und ist Spitzenreiter in Hessen.

„Es ist gut, einmal im Jahr eine statistische Auswertung wie diese zu bekommen, um zu sehen , wo wir als Basketballverein in Deutschland und Hessen stehen und wie wir uns insgesamt entwickelt haben“, sagt BC-Präsident Oliver Pohland. „Diese Analyse belegt deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind, denn immerhin sind wir in Hessen die Nummer 1 als Gesamtverein und im weiblichen Bereich. Grundsätzlich steht aber der unmittelbaren Vergleich zu anderen Vereinen nicht in unserem Fokus. Wir Verantwortliche schauen ausschließlich auf den BC und darauf, wie wir uns in unserem sportlichen Angebot entwickeln wollen und in welche Richtung wir in Zukunft gehen müssen. Dabei geht es vornehmlich um unsere originären Stärken und um den Ausbau unseres sportlichen Angebotes. Eins ist jedoch klar: Wir dürfen nicht stehenbleiben. Und auch ich sage auch ganz deutlich: Wir werden nicht stehen bleiben! Wir haben noch viele Ideen und wollen diese auch gerne umsetzen. Dafür müssen wir natürlich weiterhin eine sichere finanzielle Grundlage, ein gutes hauptamtliches Trainerangebot und tolle und engagierte Spielerinnen und Spieler haben.“

* (Anm.: Die absoluten Platzierungen im weiblichen Bereich sind aus der durch den DBB veröffentlichten Liste nicht ersichtlich, da nur die besten 100 Clubs in Summe aus männlichem und weiblichem Bereich aufgeführt sind.)

(von Marcus Richter)